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UNICON XIV - MUni-Event



(Roger) Am 2. August 2008 fanden die MUni-Events der UNICON XIV bei Vanga in Schweden statt.

Nachfolgend ein Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin an der Fahrt nach Schweden:

"Der Tag begann unglücklicherweise nicht nur mit Regen, sondern auch damit, dass nur 2 von 5 Bussen pünktlich ihr Ziel erreichten, da keiner der Fahrer das Ziel genau kannte und nirgendwo GPS existierte. Hätten die nur uns gefragt, wir hätten es mitgenommen. So kreisten wir dann 4 mal am Autobahnkreuz bei Malmö am Bauhaus vorbei und erst nach dem vierten Versuch ging's dann endlich in die richtige Richtung weiter. Ständige Telefonate des Fahrers und der Staff-Begleitung führten dann dazu, dass wir auf 2 weitere Busse ca. 15 Minuten warten mussten, ein zweiter Bus übernahm die Führung und dann der dritte. Aber keiner hatte genaue Infos und so fuhren wir dann letztendlich auch noch unmittelbar am Ziel vorbei. So kamen dann auch wir ca. 40 min verspätet an.

Da es regnete, war der Northshore Downhill sehr gefährlich, und schon der erste mutige etwas kräftiger gebaute Fahrer zerstörte direkt 2 der morschen Hindernisse. 10 waren geplant, 6 wurden später maximal erreicht.

Dann war das X-Country-Rennen gestartet worden. Ein Massenstart aller Teilnehmer führte wie erwartet ins Chaos. Das erste Stück war viel zu steil für viele Fahrer, und so blockierten Einrad-schiebende Teilnehmer den Weg für die anderen, die dann auch absteigen mussten. Eigentlich hätten alle Teilnehmer disqualifiziert werden müssen, da sie mehr als 10 m geschoben haben. Als Zuschauer glaubten wir, alle Teilnehmer erprobten die Strecke.

Das nächste Hindernis war für viele Fahrer ein Ankerlift, welcher diese auf den Hügel fürs Downhill beförderte. Manche Teilnehmer bevorzugten nach mehreren erfolglosen Versuchen den Weg zu Fuß, da die Fahrer/-innen ja ständig mittreten mussten. Hier wurde in Gruppen zu 25 gestartet, wieder viel zu viele Fahrer/-innen um allen eine gerechte Zeitwertung zu ermöglichen, da ja langsamerer Starter in erster Reihe auch hier die recht schmale Bahn für überholwillige blockierten. Im weiteren verschmälerte sich die Bahn, was das Überholen nicht gerade vereinfachte. Nur die Favoriten auf einen Gesamtsieg aller MUni-Events hatten das Recht, die Starter davon zu überzeugen, dass sie die schnellsten seien, um dann nach vorne gestellt zu werden. Zum Glück nahm dann Roger Davis es lauthals selbst in die Hand, die kleinen Starträder nach hinten zu stellen.

Der letzte Start des Tages erfolgte an einem sehr steilen Hügel (ca. 28% im Durschschnitt, auf Berechnung keine Gewähr), so dass selbst die Experten ihre großen Munis gegen kleine tauschten. Auf den Protest der Teilnehmer hin reduzierte man dann die Startgruppen von 10 auf die Hälfte, so dass wenigstens dieses letzte Rennen fair ablief.

Glück hatten die Starter am Northshore Downhill, denen man einen späten Starttermin zugeteilt hatte, denn mittags hörte der Regen auf und die kräftige Sonnen machte den Parcours schnell wieder sicherer. Pech hatten die, deren zugeteilter Starttermin sich mit dem verspäteten X-Country Start überschnitt, denn wer nicht pünktlich startete hat Pech gehabt. That´s life!"



















geschrieben am: 03.08.2008 | 20:58